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In Bezug auf den vorstehenden Artikel sollen an dieser Stelle noch die anderen in Einsiedel befindlichen Postengebäude der Eisenbahn benannt werden:
Posten 7 ...befand sich am Ortsausgang Erfenschlag Richtung Einsiedel und war ebenfalls ein Bautyp 3. Klasse. Dieser Posten war ständig besetzt und bediente die Schranken des dortigen Bahnübergangs. Am 5. März 1945 schlug hier das Schicksal hart zu. Eine Frau Neubauer (geb. Hesse) verbrannte mit ihrem etwa zwei Jahre alten Kind im Kellergewölbe, das zum Postenhaus gehörte und unmittelbar hinter dem Gebäude in den Felsen gehauen war, nach einem Bombentreffer. Ihr Mann Alfred Neubauer war bereits in diesem Krieg bei der Artillerie an der Front vor Leningrad gefallen, ebenso dessen Bruder Herbert Neubauer. Heute Wohnhaus im Privatbesitz, der Bahnübergang ist nur noch für Fußgänger geöffnet.
Posten 8 ...war eine Bretterbude mit Fernsprecher und Schlüsselblock etwa in Höhe des heutigen Haltepunktes Gymnasium. Diese verdankte ihre Existenz dem ehemaligen Abzweig des Werksanschlusses der ehemaligen Papierfabrik und war nicht ständig besetzt.
Posten 10 ...befand sich erst in Höhe Gärtnerei Schwarz (Postenhaus steht noch heute/Privatbesitz) und wurde später an den Schrebergartenweg verlegt. Der Grund war das erhöhte Verkehrsaufkommen zu den Schrebergärten und Richtung “Waldesrauschen”. Als Unterstand wurde in den 1930er Jahren ein Wagenkasten dort abgestellt. Dieser hat nichts mit dem noch heute dort befindlichen Wagenkasten zu tun, letzterer gehört der Gartenbau-Genossenschaft.
Posten 11 ...war eine Bretterbude mit Fernsprecher und Schlüsselblock in Höhe Sportplatz “Drei Eichen” und nicht ständig besetzt. Dieser Posten hatte Funktionen im Bezug auf das Werksanschlussgleis der Brauerei.
Posten 12 ...war wiederum ständig besetzt und befand sich am Übergang “Am Mühlberg”. Er bediente über Stahlseile die dortigen Schranken und auch die am Sportplatz “Drei Eichen”.
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