Lessingring

Mit der Eingemeindung nach Chemnitz (1. Januar 1997) wurde die Straße in „Lessingring“ umbenannt, da eine „Lessingstraße“ in Chemnitz bereits existierte und keine Straßen mit identischer Bezeichnung in einer Kommune bestehen sollten.

Es kann mit großer Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass ein Clemens Lessig, in den ganz alten Schriften auch Lessius oder Lessigk geschrieben, der Namensgeber dieser kleinen Straße ist. Clemens Lessig wurde 1562 Einsiedler Pfarrer. Er ist der älteste, nachweisbare Vorfahre des Dichters Gotthold Ephraim Lessing.

Schon in der alten Einsiedler Ortschronik des Oberlehrers Richard Möbius lesen wir, dass die Lessingstraße nach besagtem Pfarrer und nicht nach dessen berühmterem Nachfahren benannt wurde.
Trotz der vielen Jahrhunderte, die seit Clemens Lessigs Wirken in Einsiedel vergangen sind, wissen wir doch über seinen Lebensweg recht gut Bescheid, sodass es möglich war, Clemens Lessig eine recht umfangreiche, separate Seite zu widmen.

Einsiedel, Lessingring 17. August 2015

Der Lessingring ist eine der kleinsten Einsiedler Straßen und als Einbahnstraße ausgelegt. Man fährt gegenüber dem Rathaus ein und verlässt an der mit einem Pfeil bezeichneten Stelle den Lessingring wieder.

Das Foto (Uwe Guskowski) wurde am 15. August 2005 aufgenommen.


Clemens Lessig Unterschrift unter der Verordnung: “Betreff: Abschaffung des Exorzismus”.
Clemens Lessig – der Namensgeber des Lessingring

Eine Seite über den Lebenslauf des zweiten evangelischen Pfarrers in Einsiedel und dessen Verwandtschaftsverhältnis zum Dichter Gotthold Ephraim Lessing.


Lessingsring 10
Lessingring 10

Strumpffabrik Max Barth, Fouragehandel August Barth, später Steinbildhauer Gerhard Höppner und Dachdeckermeister Paul Klimpel


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