Der genaue Ursprung des Namens ist nicht bekannt, rührt aber wahrscheinlich daher, dass vor der beginnenden Bebauung im 19. Jahrhundert sich an dieser Stelle in Zwönitznähe großflächige Wiesen befanden.
Mit der Eingemeindung nach Chemnitz (1. Januar 1997) wurde die Straße in Wiesenufer umbenannt, da eine Wiesenstraße in Chemnitz bereits existierte und (eigentlich) keine Straßen mit identischer Bezeichnung in einer Kommune bestehen dürfen. Dass diese Regelung in Chemnitz recht lax gehandhabt wird, führten wir bereits an anderer Stelle aus.
Auf dem Luftbild rechts vom 17. August 2005 lässt sich der Straßenverlauf des Wiesenufers recht gut nachverfolgen (Bildmitte). Die Wegführung hier wurde mit der Bebauung in den 1990er Jahren etwas verändert. An den Eisenbahngleisen ist aber noch lange nicht Schluss mit der Straße, sie schlängelt sich – nunmehr als breiter Weg – durch den Wald (Eibischbusch) an der ehemaligen Boeßneck-Villa (oben Bildmitte) vorbei. Wenige Serpentinen machen den Aufstieg halbwegs erträglich, jedenfalls für Fußgänger. Das Befahren mit Autos verlangt entsprechend ausgerüstete Fahrzeuge. Die teuren italienischen Sportwagen, wie sie sonst zuhauf in Einsiedel fahren, sucht man hier vergeblich. 😉
Auf dem Foto links (29. Januar 2012) sehen wir das andere Ende des Wiesenufers. Oben, nach der Siedlung, finden wir diesen schlecht befestigten Weg, der von der Straße Am Naturbad abzweigt und nach Norden in den Eibischbusch führt.
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